Zwickauer Singekreis e.V.
Zwickauer Singekreis e.V.
Auszug verschiedener Chorauftritte und Aktivitäten
Wintereinbruch am 13.Oktober 2009 im Nationalpark Hohe Tauern
Chorreise 2009 nach Großarl
Unsere diesjährige Chorreise sollte uns vom 10. bis 14. Oktober nach Großarl in Österreich führen. Am Samstag starteten wir um 5 Uhr mit „nictours“ aus Mülsen - OT Ortmannsdorf - an der Adam-Ries-Schule. Dass es regnete, tat unserer guten Stimmung keinen Abbruch. Im Laufe der Hinreise hellte es sich immer mehr auf, und so konnten wir die Rast in Burghausen genießen und Europas längster Burg (1043 m) einen Besuch abstatten. Ohne Ende ziehen sich die Mauern, Zinnen, Türme und Kapellen über die schmale Bergzunge. Von oben fällt der Blick in die Altstadt mit ihren prächtigen Häuserzeilen und südlich anmutenden Gassen; auf der anderen Seite der romantische Wöhrsee. Eine malerische Szenerie, eingerahmt von der Salzach und den waldreichen Ausläufern der Alpen. Die Burg ist Zeugin einer über tausendjährigen Geschichte und Mittelpunkt des täglichen Lebens. Hier sind Museen und Ausstellungen untergebracht, hier wohnen und feiern Burghauser in einer traumhaften Kulisse. Wir nutzten die willkommene Unterbrechung unserer Hinfahrt für eine Stippvisite.
Gegen 16 Uhr kamen wir wohlbehalten in der „Hotel-Pension Egger“ in Großarl an, wo wir bereits vom Chef des Hauses, Alois Egger, und seinen Mitarbeitern erwartet wurden. In Windeseile erhielten wir unsere Zimmerschlüssel und richteten uns häuslich ein. Nach kurzer Verschnaufpause brachte uns Nic – unser Busfahrer - zu unserem ersten Auftrittsort, der katholischen Pfarrkirche Großarl zum „Ansingen“. Noch unschlüssig sangen wir zuerst im Altarraum dann von der Orgelempore. Der Klang von oben überzeugte unseren Chorleiter. Und so gestalteten wir am Sonntag die Messe musikalisch. Es erklangen beispielsweise Mozarts „Ave verum“, Mendelsohns „Verleih uns Frieden“, Duruflés „Unser Vater“, Bruckners „Locus iste“ und das „Abendlied“ von Rheinberger.
Am Nachmittag erkundeten wir dann die nähere Umgebung. Eine Gruppe wanderte von Hüttschlag aus mit Alois zur Kreealm-Kreehütte, die andere spazierte Richtung Talschluss. Zum Tanzabend im Hotel waren dann alle wieder fit und feierten ausgelassen.
Der Fahrt nach Salzburg sahen wir am Montag voller Vorfreude entgegen. Der Himmel sparte auch nicht mit Freudentränen, sodass der Regenschirm uns ständig begleiten musste. Unsere beiden Stadtführerinnen zeigten uns Sehenswürdigkeiten und berichteten Interessantes und Wissenswertes. Höhepunkt des Tages war ohne Zweifel ein halbstündiges Konzert im Dom zu Salzburg. Diese Kathedrale gehört zu den Kleinoden kirchlicher Baukunst im deutschen Sprachraum. Der Beifall der Besucher und Musikfreunde erwischte uns zu unserer Verwunderung bereits beim „Einsingen“ vor dem Eingang. Beim Abschied spendete dann Mancher etwas „weil wir so schön gesungen haben“.
Die für Dienstag geplante „Großglockner-Rundfahrt“ musste leider ausfallen, weil das Wetter es nicht zulassen wollte. Der Wintereinbruch kam auch für die Einheimischen zu früh. Nic fuhr uns dafür nach Bad Gastein, wo schon 1825 Franz Schubert und 1854 und 1855 der Walzerkönig Johann Strauß Sohn zur Kur weilten.
Als wir am Mittwochmorgen vor der Heimfahrt aus unseren Fenstern schauten, war alles weiß. Im Herbst waren wir angekommen, im Winter starteten wir Richtung Heimat. Voller Eindrücke, im Hotel bestens betreut und kulinarisch verwöhnt, gab es im Bus viel zu erzählen. Unser Dank gilt Nic, der sicher und souverän den Bus im Griff hatte und „Mörtzsch“, der ihn beim Service unterstützte.
Hella Reitzenstein
siehe auch unter: Fotoalbum - Chorreise nach Großarl und Salzburg
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Frühlingskonzert auf Schloss Sachsenburg
Hoch über dem Zschopautal gelegen, nördlich der Stadt Frankenberg (Landkreis Mittweida) findet man das Schloss Sachsenburg. Die Sachsenburg wurde erstmalig im Jahre 1197 urkundlich erwähnt. Der Markgraf Friedrich der Strenge hatte die Burg während der Blüte des Erzbergbaus in seinem Besitz. Als er nach dem Ende der ersten Bergbauperiode kein Interesse mehr an dem Bauwerk hatte, verkaufte er es an zwei Döbelner Ritter. Danach gelangte die Burg in den Besitz des bedeutenden Adelsgeschlechtes derer von Schönberg.Durch den sächsischen Baumeister Hans Reynhart ließ Caspar von Schönberg 1488 die Burg in ihrer heutigen Gestalt errichten. Die Burg repräsentiert als spätgotisches Bauwerk den Übergang von einer mittelalterlichen Burg zum Wohnschloss.Heute befindet sich das Schloss Sachsenburg im Eigentum der Stadt Frankenberg. Seit dem Jahr 2001 bemüht sich das Kuratorium „Schloss Sachsenburg e.V.“ darum, das Schloss zu einem kulturellen Zentrum zu machen, das dem Kleinod spätgotischer Architektur würdig ist.
Unser Chor war am 4. Mai auf die Burg eingeladen, ein Frühlingskonzert zu singen. Bei strahlendem Sonnenschein begaben wir uns am Sonntagmittag auf den Weg. Gut gelaunt – wie sollte es bei diesem frühlingshaftem Wetter und strahlendem Sonnenschein auch anders sein – trafen wir uns auf der Burg.
Unser Pianist Dr. Karl-Heinz Löbner spielte sich im Konzertsaal bereits auf dem E- Piano ein. Der Chor sang einige Titel an, um das Gespür für die Akustik des Raumes zu bekommen. Diese ließ nichts zu wünschen übrig, so dass es danach zum „Einsingen“ gehen konnte. Pünktlich um 15 Uhr begann unser Konzert unter der Leitung von Dr. Gerd Stiehler. Neben Werken von Händel, Schumann und Golle erklangen Volkslieder und eine Liedfolge der Comedian Harmonists. Erstmals brachten wir das neu einstudierte, aus Schottland stammende „Auld lang syne“ und von Maurice Duruflé „Unser Vater“ zu Gehör. Helga Kerzig verband mit ihrer Ansage humorvoll die einzelnen Programmteile.Das zahlreich erschienene Publikum spendete reichlich Beifall und erbat sich damit noch eine Zugabe. Zufrieden mit dem Erlebten machten wir uns wieder auf den Weg nach Zwickau.
Hella Reitzenstein
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Chorreise nach Südtirol
Zu einer festen Tradition unseres Klangkörpers gehören mittlerweile regelmäßig stattfindende Chorreisen. Sie führten uns schon nach Grado / Italien zum Internationalen Chorwettbewerb, nach Wien und 2007 nach Südtirol. So weilte unser Chor vom 8. bis 12.Oktober in Marling, einem Nachbarort von Meran.
Kaum in unserem Domizil, dem Hotel "Marlinger Hof" angekommen, ging es nach dem Abendessen schon zur Probe. Schließlich mussten die Titel für das am Mittwoch stattfindende Konzert noch einmal gesungen werden. Am nächsten Morgen holte uns Stadtführerin "Frieda" zum Rundgang durch Meran ab. Bei herrlichem Sonnenschein und bester Stimmung zeigte und erklärte sie uns die schönsten Ecken der Stadt. Natürlich besichtigten wir auch die Pfarrkirche St. Nikolaus und ließen dort unsere Stimmen erschallen. So erklangen zu unserer und der anwesenden Touristen Freude "Verleih uns Frieden" von Felix Mendelssohn Bartholdy, das "Ave verum" von W.A.Mozart, Anton Bruckners "Locus iste" und andere geistliche Lieder.
Um Land und Leute kennen zu lernen ging es nachmittags zum Kalterer See zu einer Weinprobe, wo wir uns mit edlen Tropfen die Stimmen ölten. Weitere touristische Angebote waren eine Fahrt zum Gardasee, wo wir in Bardolino und Malcesine Station machten, und eine Dolomitenrundfahrt über mehrere Pässe rund um die Sella-Gruppe, die von unserem Busfahrer fahrerische Höchstleistungen forderte.
Absoluter Höhepunkt war ohne Zweifel das Konzert in der gut besuchten Marlinger Pfarrkirche Maria Himmelfahrt. Die zahlreich anwesenden Freunde der Chormusik spendeten Titeln wie "Es schlagen freudig unsre Herzen" von G. F. Händel oder "Lobt den Herrn der Welt" von H. Purcell reichlich Applaus und äußerten den Wunsch, den Chor vielleicht wieder einmal begrüßen zu dürfen.
Viel zu schnell neigten sich die schönen Tage dem Ende zu. Von den "guten Geistern" des Hotels verabschiedeten wir uns vor unserer Abreise mit dem altirischen Segenswunsch "Mögen sich die Wege vor euren Füßen ebnen ..., möge Gott seine schützende Hand über euch halten". Dieses war so bewegend, dass die Chefin des Hotels sich ganz persönlich mit dem Song "I have got a friend" im Bus von uns verabschiedete.
Wieder in Zwickau angekommen, gab es noch ein herzliches Dankeschön vom Fanclub (bestehend aus Ehepartnern), der sich in der Chorgemeinschaft wohl gefühlt hat und bei der nächsten Reise wieder mit dabei sein will.
Park- und Basilika-Singen Wechselburg
Vier Ensembles gestalteten am 01. Juni 2008 das Park- und Basilikasingen in Wechselburg:
Die Waldhorngruppe Wechselburg, der Paul-Fleming-Chor Wechselburg, der Männerchor „Einklang“ Burgstädt und der Zwickauer Singekreis. Bei herrlichem Sonnenschein und in einer wunderschönen Kulisse im Brunnenhof erklangen im ersten Teil des Konzertes viele heitere und bekannte Lieder, zum Beispiel "Wenn alle Brünnlein fließen", "Horch, was kommt von draußen rein" und "Die Vogelhochzeit"aus unserem Repertoire.
Anschließend zogen Sängerinnen und Sänger und das anwesende Publikum in die Basilika um. Dort blieb dann kein Platz mehr frei. Alle drei Chöre zeigten ihr vielseitiges Können. Wir sangen Bruckner`s "Locus iste", das "Abendlied" von Rheinsberger und den "Altirischen Segenswunsch". Höhepunkt war ohne Zweifel das gemeinsame Singen am Ende. Unter dem Dirigat der drei Chorleiter Frau Benndorf (Paul-Fleming-Chor), Dr. Stiehler (Zwickauer Singekreis) und Herrn Liebers (Männerchor "Einklang") erklangen das "Sanctus" aus der Deutschen Messe von Schubert, das "Ave verum" von Mozart und der Kanon "Dona nobis pacem".
Alles in allem: ein tolles Publikum, eine Superakustik, insgesamt ein unvergessliches Erlebnis.
Hella Reitzenstein
Konzert auf Schloss Wackerbarth
Für Sonntag, den 14.09.2008, hatte die Präsidentin des Ostsächsischen Chorverbandes, Lilian Megerlin, zum großen Chorkonzert zum Fest des Federweißen nach Schloss Wackerbarth eingeladen. Wir freuten uns sehr, dieses große Konzert gemeinsam mit Chören aus Dippoldiswalde, Hartha, Dürröhrsdorf, Radeberg, Coswig - um nur einige zu nennen – gestalten zu dürfen.
Jedem Chor standen 20 Minuten zur Verfügung, um sich dem Publikum vorzustellen. Damit erlebten alle ein ausgesprochen vielseitiges Programm. Das Nachmittagsprogramm war eingebettet in Lieder, die alle Chöre gemeinsam sangen. So hatten wir uns gut vorbereitet und neu einstudiert "Wo Musik sich frei entfaltet" von Mozart, "In vino veritas" von Silcher und "Verklungen sind die Melodien" ebenfalls von Mozart. Ohne eine einzige gemeinsame Probe erklangen diese Titel unter dem Dirigat von Frau Erler recht ansprechend.
Schade, dass das Wetter sich nicht von seiner besten Seite zeigte. So war es recht kühl und windig. Das tat der guten Stimmung jedoch keinen Abbruch, blieb es glücklicherweise wenigstens von oben trocken.
Hella Reitzenstein
Chorfreizeit in Schönheide 26. bis 28. September 2008
Kaum zu glauben, dass bereits im September die Vorbereitungen auf die weihnachtlichen Unternehmungen beginnen. Aber wenn die Konzerte unter einem anderen Motto als vorher stehen, dann ist das unbedingt notwendig. "Weihnachten in Europa" heißt es 2008. Und da gehören natürlich Lieder aus den verschiedensten Regionen dazu. Unser Chorleiter hatte sich und uns das Ziel gesetzt, diese zur Chorfreizeit einzustudieren.
Also nahmen wir im Hotel "Zum Forstmeister" in Schönheide Quartier und machten uns an die Arbeit. Sicher wunderte sich mancher Gast, als aus der oberen Etage Einsingeübungen und Weihnachtslieder erklangen. Es fühlte sich aber offensichtlich niemand gestört. Und so wurden in Stimmgruppen- und Gesamtchorproben vier- und teilweise auch fünfstimmig gesetzt: "Christkindlein ward geboren" aus Italien, "Im Kerzenschein" aus Schottland, "Bajuschki baju" aus Russland, ein "Weihnachtstanz" aus Schweden und "Leise klingen Glocken" aus Finnland. Nun bleiben für die kurze Zeit bis zum Fest noch viel Feinarbeit und die Wiederholung bekannter Titel.
Natürlich kamen auch Erholung und Spaß und Spiel nicht zu kurz. So wanderten in der Mittagspause am Samstag viele bei herrlichem Sonnenschein auf den Kuhberg und vor dem Abendessen gab es einen Wettkampf im "Axtwerfen". Erstaunlich, dass bei den Frauen die zierliche Anett Frenzel als Superfrau und bei den Männern, der gerade achtzig Jahre "jung" gewordene Rolf Moser als Sieger hervorgingen. Die Freude war natürlich groß. Viel gelacht wurde auch beim abendlichen Beisammensein. Am Sonntag fuhren wir alle mit dem Gefühl, eine Menge geschafft und Schönes erlebt zu haben nach Hause.
Hella Reitzenstein

Hier finden Sie uns

Adam-Ries-Schule

Ernst-Grube Straße 78

08062 Zwickau


 

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